Haus der kleinen Forscher

Haus der kleinen Forscher

Ganz nach dem Motto, „Gemeinsam macht Forschen Spaß“ –  werden regelmäßig, bei uns im Kindergarten tolle Experimente durchgeführt.

Dabei werden Fragen wie, „kann man tauchen OHNE nass zu werden?“ oder „wie lassen sich Feststoffe lösen“  gemeinsam mit Fred geklärt. Fred ist eine Ameise und ist schon lange ein Teil unserer Experimente und begleitet unsere Arbeit mit den Kindern. Er hat immer neue Geschichten und Fragen im Gepäck, die es zu klären gilt. Dabei werden Theorien aufgestellt, diese die Kinder gemeinsam erarbeiten und erforschen dürfen. Die Kinder sind mit viel Freude und Begeisterung dabei und lernen hierbei genau zu Beobachten und zu Vergleichen.

Natürlich steht  für uns das Tun im Vordergrund, dass unsere Kinder aktiv als Forscher tätig werden und evtl. alleine die Zusammenhänge erkennen. Technische Zusammenhänge werden so leichter durchschaubar und begreifbarer.Die Kinder können dann durch das Experimentieren Naturwissenschaftliche Vorgänge bewusster wahrnehmen und sich der Welt leichter erschließen.

Deshalb bot es sich an dies mit dem „Haus der kleinen Forscher“ sinnvoll zu ergänzen.

Diese Stiftung will Kindergärten und Schulen zum Experimentieren hinführen. Gemeinsam mit den Kindern haben wir Experimente dokumentiert und reflektiert. Und erhielten die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“

Eines unserer Experimentier-Projekte war Wasser. Dazu haben wir viele staunende Blicke gesehen und Aha´s gehört. Die  Kinder hatten in den Kleingruppen viel Freude gemeinsame Vorbereitungen zu treffen,  zu experimentieren und den Arbeitsplatz für die nächste Gruppe wieder ordentlich vorzubereiten.

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Die Kinder können nach dem Projekt nicht nur naturwissenschaftliche Phänomene unterscheiden, sonder ihre Umwelt mit vielen verschiedenen Funktionen wahrnehmen. Es ermöglicht den Kindern Gesetzmäßigkeiten von Natur und Technik die ihnen im Alltag begegnen zu begreifen und zu verstehen. So konnten wir z.B. am Wald-Wiesen-Tag mit den Kindern die Entstehung des Schattens beobachten, während der Waldwoche den Weg des Wassers nachgehen oder am Geburtstag eine „Geburtstagsrakete“ steigen lassen die zeigt, dass warme Luft nach oben steigt.

Derzeitiges tolles Projekt – vermittelt spielerisch Wissen.

Feuer, Wasser, Luft – diese Elemente umgeben uns täglich, sind lebensnotwendig, bergen aber auch Gefahren. Viele Kinder haben Angst vor diesen Elementen – als Schutzfunktion unentbehrlich – sie üben aber auch eine große Faszination aus. So ist unser neues Projekt entstanden, bei denen die Kindern auf spielerische Art und Weise und unter sicheren Bedingungen der richtige Umgang mit diesen Elementen vermittelt wird: Welche Gegenstände können schwimmen? Was passiert mit einer brennenden Kerze im Wasser? Wie entzündet sich ein Streichholz? Was braucht ein Feuer, um zu brennen? Es bietet gute Möglichkeiten, elementare naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erkennen, Achtung vor Feuer und Wasser zu entwickeln, die Sinne zu schulen und sich mit den Elementen vertraut zu machen. Die praktische Umsetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuer erfolgte sogleich beim Basteln der St.- Martins-Laternen. Unter Verwendung der Kerzentopf-Technik wurden tolle Fisch-Laternen gestaltet.

Leuchtpol

Energie, Umwelt und Natur spielen in unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindergartenkindern immer eine wichtige begleitende Rolle. Spielerisch, beispielsweise während unserer Waldwoche, dem Wald-Wiesen-Tag aber auch bei uns im Garten, erfahren die Kinder ganz selbstverständlich auf die Umwelt zu achten und aufmerksam ihr gegenüber zu sein. Wo gibt es Leben, was schadet diesem Leben, warum sollten wir darauf aufpassen und können wir helfen unsere Welt zu schützen?

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Nach Motivation und Interesse muss man bei den Kindern nicht suchen: Durch  spezielle Projekte und Aktionen (z.B. Besuch von einem Troll!) entwickeln die Kinder Verständnis für ihre Umwelt  und mit Eifer und Begeisterung wird jetzt im Kindergarten nicht nur der Müll von den Kindern sortiert, sondern auch Wasser gespart und Lichter, die nicht benötigt werden, ausgeschaltet.  Dabei steht die Frage der Kinder im Mittelpunkt – wie funktioniert die Welt? – welche natürlich auf verschiedenste Weise beantwortet werden. So wird bei uns im Kindergarten über Fragen philosophiert, experimentiert und gesprochen.

Anregungen und Ideen, diese Themen altersgemäß und eindrucksvoll zu gestalten, bietet „Leuchtpol“. Dabei dürfen die Kinder ihr Umfeld bewusst erkunden und erforschen. So sollen die Kinder auf spielerische Weise alternative Energien untersuchen. Dazu bauen wir gemeinsam einen Solarhubschrauber und erforschen zusammen die einzelnen Funktionsweisen. Viele andere Angebote und Fragen dazu werden uns immer wieder in den kommenden Kindergartenjahre begleiten und uns zum Forschen anregen und ein gemeinsames entdecken und erleben ermöglichen.